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Räuchergefäss

Räuchergefäss ist nicht gleich Räuchergefäss.


Um es vorweg zu nehmen: es geht hier nicht um das Räuchern von Lebensmitteln sondern das verräuchern von Harzen und Kräutern um einen bestimmten, aromatischen Raumduft zu erzeugen.


Dies geschieht, in dem besagte Ingredienzien über eine Flamme oder einem durchgeglühten Kohlestück erhitzt werden, damit sie ihre Düfte freigeben.


Das bekannteste Räuchergefäss dürfte wohl der Weihrauchschwenker sein. Jeder Kirchgänger hat es schon gesehen, wenn ein Messdiener damit den Weihrauch-Nebel verteilte.

Hier wird das besagte Kohlestück in einer Halterung befestigt und der Weihrauch – oder je nach Verwendung auch anderes Räucherwerk, dort aufgelegt.

Der Rauch strömt dann aus Öffnungen des geschlossenen Behälters nach außen.


Daneben gibt es Räucherschalen und Räucherteller. Diese werden mit Sand, meist feiner Quarzsand wie zum Beispiel Vogelsand, bestreut um so eine feuerfeste Ablage für die Kohle zu schaffen.

Räuchergefäss aus diesem Bereich gibt es wohl in der größten Bandbreite. Grade bei Schalen und Tellern ist der Kreativität der Manufakturen keine Grenze gesetzt.


Eine dritte Kategorie der Räuchergefässe sind die sogenannten Weihrauchbrenner. Im Gegensatz zu Räucherschalen haben sie den Vorteil, dass sie nicht mit einer langwierig anzuzündenden Räucherkohle arbeiten sondern mit einem Teelicht auskommen.

Bei diesen Brennern ist über einem Teelicht ein Siebchen, oft auch mit einem Metallplättchen versehen um neben Kräutern auch das verräuchern von Harzen zu ermöglichen, angebracht, auf das das Räucherwerk gelegt wird, so das es von der Hitze der Kerze verräuchert wird.

War bei dem Brenner kein Siebchen dabei kann man auch mit einem Stück Alufolie aushelfen. Auch ist bei manchen Brennern der Abstand zwischen Kohle und Räucherwerk zu groß. Hier kann einfach etwas unter die Kerze gelegt werden um den Abstand zu verringern.


Bei diesen drei Arten handelt es sich um die am häufigsten verwendeten Räuchergefässe.

Es mag noch weitere Möglichkeiten geben, aber 90% fallen wohl unter diese drei Kategorien.


12.1.10 21:04
 


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